Tag 3 meiner Wahlkreis-Sommertour - Mittwoch, Teil 2:

Veröffentlicht am 01.07.2020 in Abgeordnete

Vor Ort bei Inken Bär, der Standortleiterin des Vamed-Rehazentrums Lübeck in den Linden-Arcaden, natürlich mit Blick auf die Corona-Pandemie. Wem war es wirklich bewusst, dass die Rehamaßnahmen nach Operationen u.ä. natürlich auch zur Hoch-Zeit der Pandemie erforderlich waren? Diese Leistungen wurden durchgehend angeboten. Alle Mitarbeiter:innen, die Physio- und den Ergotherapeut:innen, die Masseuren:innen, die Ärzten:innen und die Verwaltungsmitarbeiter:innen, die die Terminkoordination und Abrechnung übernehmen mussten, waren trotz aller Risiken für die Patient:innen im Einsatz. Selbst bei Patient:innen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können, war und ist die Behandlung sichergestellt. Da die Einrichtung nur ambulanten Behandlungen anbietet, können die Patient:innen außerhalb der Reha jederzeit ihre üblichen Kontakte pflegen.  Von allen Patient:innen sind regulär Namen, Dauer des Aufenthaltes und Adressen erfasst. Somit wären bei einer Corona-Erkrankung die Infektionsketten sehr schnell zu identifizieren. Deshalb kam die Anregung, bei Kontaktbeschränkungen künftig stärker zwischen stationären und ambulanten Reha-Einrichtungen zu unterscheiden.
Frau Bär hat die Herausforderungen der Pandemie nur wenige Wochen nach ihrer Arbeitsaufnahme im Rehazentrum gemeistert. Meine Hochachtung vor dieser Leistung! Ihre Anregungen an die Landespolitik gehen mit auf den Weg nach Kiel.