Kerstin Metzner

 

Moin, Moin

und herzlich willkommen auf meiner Homepage! 

Seit dem 7. Mai 2017 bin ich Ihre Abgeordnete für Lübeck-West im Schleswig-Holsteinischen Landtag. Im Kieler Landtag bin ich als Mitglied im Wirtschaftsausschuss und im Umwelt- und Agrarausschuss tätig. Meine Themenschwerpunkte sind die maritime Wirtschaft, Fischerei und Küstenschutz, sowie Verbraucherschutz und Eine-Welt-Politk. Sie können hier Einblicke in meine Arbeit im Landtag bekommen.

Natürlich ist mir die Präsenz in meinem Wahlkreis sehr wichtig. Ob bei öffentlichen Veranstaltungen oder in persönlichen Gesprächen, ich bin offen für Ihre Fragen und Anregungen. Gern komme ich auch in Ihre Einrichtung oder Ihren Verein, um mich vor Ort mit Ihnen auszutauschen und Ihre Anregungen mit nach Kiel zu nehmen.     Nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf! 

Ihre

Kerstin Metzner

 

 
v.r.n.l.: Nicole Stegemann und Ich

03.07.2020 in Abgeordnete

Tag 5 meiner Wahlkreis-Sommertour – Freitag:

Gern habe ich für diesen Termin eine Empfehlung des Geschäftsführers der Schäfer & Co. Bestattungsgesellschaft aufgegriffen. Mein Vor-Ort-Termin führte mich zu der Steinmetzmeisterin ebendieses Bestattungsunternehmens, zu Frau Nicole Stegemann. Wie breitgefächert die Herausforderungen bei der Anfertigung von Grabsteinen sind, waren mir und meiner Wahlkreismitarbeiterin bis dahin nicht bewusst. Einerseits ist es das Technische: der große Krafteinsatz zum Bewegen der Steine, die Kenntnisse über die innere Struktur der Materialien, die erforderliche Präzision beim Herausarbeiten der Schrift und der Schmuckelemente. Andrerseits ist es der Umgang mit Menschen in Ausnahmesituationen, das Einfühlen in deren Wünsche, das Verständnis für sehr unterschiedliche Erinnerungskultur. Natürlich interessierte ich mich auch für ihr Meisterstück. Ein Sitzelement, welches in zweiwöchiger Arbeit aus einem Basaltfindling per Hand herausgearbeitet wurde. Respekt! Seit fast 30 Jahren ist Nicole Stegemann im Beruf und seit über 15 Jahren als Steinmetzmeisterin tätig - wer mag da anzweifeln, dass Frauen auch solche außergewöhnlichen Berufe ausüben können?

 

02.07.2020 in Abgeordnete

Tag 4 meiner Wahlkreis-Sommertour - Donnerstag:

Heute durfte ich unsere SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli bei einem Vor-Ort-Termin in meinem Wahlkreis im Rahmen ihrer Sommertour „Starke Wirtschaft in Schleswig-Holstein“ begleiten. Dabei erfuhren wir viel über Firmengeschichte und -philosophie, erhielten aber auch Denkanstöße zu den Anforderungen an Unternehmen unter dem Aspekt der Globalisierung, insbesondere unter den Auswirkungen einer weltweiten Pandemie. Vielen Dank für Dein Interesse an dem Wirtschaftsstandort Lübeck, liebe Serpil Midyatli!

 

 

01.07.2020 in Abgeordnete

Tag 3 meiner Wahlkreis-Sommertour - Mittwoch, Teil 2:

Vor Ort bei Inken Bär, der Standortleiterin des Vamed-Rehazentrums Lübeck in den Linden-Arcaden, natürlich mit Blick auf die Corona-Pandemie. Wem war es wirklich bewusst, dass die Rehamaßnahmen nach Operationen u.ä. natürlich auch zur Hoch-Zeit der Pandemie erforderlich waren? Diese Leistungen wurden durchgehend angeboten. Alle Mitarbeiter:innen, die Physio- und den Ergotherapeut:innen, die Masseuren:innen, die Ärzten:innen und die Verwaltungsmitarbeiter:innen, die die Terminkoordination und Abrechnung übernehmen mussten, waren trotz aller Risiken für die Patient:innen im Einsatz. Selbst bei Patient:innen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können, war und ist die Behandlung sichergestellt. Da die Einrichtung nur ambulanten Behandlungen anbietet, können die Patient:innen außerhalb der Reha jederzeit ihre üblichen Kontakte pflegen.  Von allen Patient:innen sind regulär Namen, Dauer des Aufenthaltes und Adressen erfasst. Somit wären bei einer Corona-Erkrankung die Infektionsketten sehr schnell zu identifizieren. Deshalb kam die Anregung, bei Kontaktbeschränkungen künftig stärker zwischen stationären und ambulanten Reha-Einrichtungen zu unterscheiden.
Frau Bär hat die Herausforderungen der Pandemie nur wenige Wochen nach ihrer Arbeitsaufnahme im Rehazentrum gemeistert. Meine Hochachtung vor dieser Leistung! Ihre Anregungen an die Landespolitik gehen mit auf den Weg nach Kiel.

 
v.l.n.r: Ich, Rolf Braun (Marktfrühstück), Claudia Zimmermann (Quatiersmanagerin), Heidi Konczek (Kaffeeklappe)

01.07.2020 in Abgeordnete

Tag 3 meiner Wahlkreis-Sommertour – Mittwoch, Teil 1:

Der Tag begann mit einem Gedankenaustausch mit der Quartiersmanagerin Claudia Zimmermann am Brolingplatz. Thema waren natürlich auch die Aktivitäten der Initiative Brolingplatz e.V. Das Quartiershäuschen ist in dem ersten Jahr seines Bestehens zu einem beliebten Anlaufpunkt für die Menschen aus der Umgebung geworden. Der rege Publikumsverkehr blieb meiner Wahlkreismitarbeiterin und mir nicht verborgen. Hier die Frage nach einem Kaffee, dort eine Terminabsprache. Schritt für Schritt können einige der gewohnten Gruppentreffs unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder angeboten werden. So konnte Lübecks Tai Chi Verein bereits zweimal eine öffentliche Übungsstunde unter freiem Himmel anbieten. Teilnehmerzahlen von 40 bis 60 Interessierten sprechen für sich. Auch die Handarbeitsrunde hat wieder zu einander gefunden, erfahre ich.
Die Kaffeeklappe hat sich als ein beliebter Ort für einen Plausch etabliert. Allerdings ist die hauptamtliche Koordination des ehrenamtlichen Engagements nur noch bis zum Ende des Jahres sichergestellt. Für die Zeit danach sollte ein neues Finanzierungsmodell gefunden werden, denn ganz offensichtlich wünschen sich die Bürger:innen im Quartier, dass das Projekt weitergeführt wird.

 
v.l.: Geschäftsführer Peter Sünnenwold und ich

30.06.2020 in Abgeordnete

Tag 2 meiner Wahlkreis-Sommertour - Dienstag:

Heute hatte ich einen Gesprächstermin bei der Schäfer & Co. Bestattungsgesellschaft. Für diesen Vor-Ort-Termin hat ein Todesfall in der Hoch-Zeit der Corona-Einschränkungen den Impuls gegeben. Die Fragen, die mich bewegten, waren unter anderem:
Wie haben die Bestatter:innen unter diesen zum Teil herzzerreißenden Bedingungen gearbeitet? Wie wurden Trauerfeiern unter den Einschränkungen organisiert? Aber auch: Was sind das für Menschen, die diese wichtige Arbeit leisten?
Dazu gab mir Geschäftsführer Peter Sünnenwold detaillierte Einblicke. In der Regel informieren die Mitarbeiter:innen des Bestattungsinstituts die Angehörigen über die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten, übernehmen sämtliche Formalitäten und gestalten die Trauerfeier nach den Wünschen der Angehörigen. Ich erfuhr, wie die Bestatter:innen ihre Arbeit über die gesamte Zeit trotz der massiven Beschränkungen mit viel Einfühlungsvermögen fortsetzten. Natürlich wurden die Bestatter:innen auch in der Hoch-Zeit der Corona-Pandemie an Unfallorte und in Krankenhäuser gerufen. Genau wie in den medizinischen Berufen mussten Masken und Schutzanzüge mit einem enormen organisatorischen und Kostenaufwand beschafft werden. Dass die Bestatter:innen dabei nicht den systemrelevanten Berufen zugerechnet wurden, verwundert mich sehr. Was wäre die Alternative?
Dieses Gespräch hat mir mehr Verständnis für eine überaus wichtige Berufsgruppe vermittelt. Vielen Dank an Peter Sünnewold für die Zeit und die Geduld, auf alle Fragen einzugehen!